Melodieklingel

 April 2010


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Ausgangssituation

Eines Tages entdeckte ich eine Warensendung in meinem Briefkasten  

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Ich hatte aber nirgends was bestellt und erwartete auch nix.
Drin war ein Mikroprozessor:  

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Und ein Zettel:  

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Äh - danke, Maik!  

  Angeregt durch dieses Projekt hatte er mir also ein nettes Geschenk gemacht, das man auch auf seiner Seite bestaunen kann.  

  Aber was soll ich damit machen? Als Ersatz für meine Türklingel kommt das Ding aus technischen Gründen einfach nicht in Frage.  

  Der Chip lag daher zwei Wochen bei mir rum, weil mir einfach keine Verwendung dafür einfiel. Aber dann habe ich zum Lötkolben gegriffen und das Teil verwirklicht.  

 
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Ruck zuck gebastelt

 

  Wie so oft hat das Fotografieren mal wieder doppelt so lange gedauert wie das Basteln.
Die 5 Teile habe ich nämlich einfach mit Heißkleber auf einem Batteriehalter als Basis zusammengebackt.  

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Hier im Detail:  

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Statt Schalter ist ein Fototransistor verbaut (roter Pfeil)  

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  Ein Lautsprecher braucht aber ein Gehäuse und darum wurde das Gebilde in einem 50er Abflussrohr versenkt, ein Loch für den Fototransistor reingebohrt und dann oben rechts in den Kühlschrank gestellt - Direkt vor die Kühlschrankfunzel.  

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  Wenn man nun den Kühlschrank öffnet, ertönt eine kurze Melodie. Und jedesmal eine andere!
Lauschet diesem Video (417K).  

  Das total verschrammte PVC-Rohr sieht natürlich unappetitlich aus. Es stammt vom ehemaligen Karnickelgehege und ist mir beim plandrehen im Drehfutter ein paar mal durchgerutscht. Um die Akzeptanz durch meine Mitbewohnerinnen zu erhöhen muß das Äußere deutlich wertiger gestaltet werden, bevor ich es auf Dauer im Kühlschrank lasse.
Man könnte das Etikett einer Dose Champignons draufkleben, aber dann darf ich mich nicht beschweren, wenn da irgendwann mal jemand einen Dosenöffner ansetzt.  

  Was für ein Glück, dass ich bei einer samstäglichen Stippvisite im Raum Oldenburg glücklicher Empfänger eine Spende hochwertiger Dekorfolie mit Pallisandermaserung - Typ "Ambiente" geworden bin. Den Kram hatte Finger noch von seiner Autoverschönerung übrig. Flugs wurde der kleinen Musiker drin eingewickelt und ein Guckloch reingeschnitten.
Wow: Jetzt ist das Teil einer der edleren Bewohner des kalten Schrankes.  

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  Und wozu das Ganze?
Weil's echt lustig ist. Allein die Reaktionen der Kinder waren den halbstündigen Aufwand wert!  

  Und das ist noch nicht alles, denn Kuddel fand den tieferen Sinn des Ganzen: Mit dieser Schaltung kann man nun endlich kontrollieren, ob das Licht im Kühlschrank wirklich aus ist, wenn die Tür zu ist.  

  Die Schaltung tönt nämlich nur bei einem Wechsel von dunkel nach hell. Bleibt das Licht im Kühlschrank an, tönt die Schaltung beim öffnen der Tür also nicht.  

  Endlich kann man nachts wieder beruhigt schlafen, ohne zu grübeln, ob das Licht im Kühlschrank wirklich aus ist.
Ich meine, sowas hat die Menschheit dringend gebraucht!  

 
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Aber der Seitenquelltext (strg-U) sieht auch interessant aus, zumindest wenn man ihn mit einem Monospace Font in sehr kleiner Schriftgröße betrachtet.

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