Igor - mehr Licht!

 

Ja Meister - ich eile!


( frei nach Frankenstein )
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Ausgangssituation

 

  Die Augen werden immer schlechter, also brauche ich helleres Licht beim Basteln. Die gute alte Leuchtstoffröhre ist dafür immer noch prima geeignet Aber wie heller bekommen?  

  Eine Zweite anbauen - oder eine längere nehmen?  

  Am Besten währe wohl beides. Aber erstmal sehen, was sich mit vorhandenem anstellen läßt.  

 
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Werkbank

Den Beton an der Decke anzustrahlen ist ja irgendwie Verschwendung - also kommt da einfach ein Reflektor dran.  

  Dazu habe ich erstmal 4 Bögen A3-Papier zusammengeleimt  

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Auf die wurden dann einige Streifen mit Acryl aus der Kartusche gedrückt  

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Darauf kam Alufolie  

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Das ist schon ein schöner Reflektor. Aber der ist viel zu platt.  

  Daher habe ich einen parabolischen Reflektor berechnet, dreimal aus Hartfaserplatte (Schrankrückwand) ausgesägt und das Papier da drangeleimt.  

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Nach dem Trocknen umgedreht und 5mm Befestigungslöcher in die Hartfaser gebohrt.  

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An die seitlichen Latten habe ich Kabelbinder festgetackert, weil ich dachte, dass das am schnellsten geht. Der doofe Tacker hat mir aber mehrere Kabelbinder einfach durchgehackt.  

  Die Latten wurden an die Decke gedübelt. Eine Schraube je Latte reicht bei dem Fliegengewicht völlig. Das hat auch den Vorteil, dass man nicht groß messen muss.  

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Die Kabelbinder wurden einfach durch die Löcher der Hartfaserplatten gesteckt und mit einem 2. Kabelbinder gesichert.  

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Vorsichtshalber klebt ein Streifen Isolierband über den Röhrenenden:  

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  Ein erster Test:  

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Jau - das ist jetzt prima hell!  

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Sägetisch

Aus einer alten Leuchstoffröhrenlampe habe ich Drossel und Starter entfernt und durch ein dimmbares elektronisches Vorschaltgerät ersetzt. Die Lampe hängt pendelnd über dem Sägetisch.  

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An einem eingeharzten Poti (wohin verschwinden eigentlich die ganzen Zentralmuttern?) läßt sich die Helligkeit einstellen.  

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Wenn ich mal den Rotationslaser brauche kann ich die Lampe dimmen und aus dem Weg schwenken.  

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Elektronik-Zimmer

 

  In der Werkstatt habe ich einen Teil mit Spanplattenwand und Tür abgeteilt, in dem die staubempfindlicheren Arbeiten stattfinden.
Der Lichschalter zu der Lampe in dem Raum ist aber aus historischen Gründen am Eingang zur Werkstatt. Das muss anders werden.  

  Auf dem Flohmarkt habe ich einen wunderschönen Messerschalter erstanden, der nun neben der Durchgangstür an die Spanplatte gespaxt ist.  

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Der Schalter kann 250V 60A, völlig ausreichend für die 36W Leuchtstoffröhre.  

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Dann muss man halt nur aufpassen, wo man mit den Fingern hinpackt.
Also ist es angebracht so ein Schild zu montieren:  

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  Da ich nicht wusste wo man das abschrauben kann, habe ich mich dann doch für die familienfreundlichere Variante entschieden und ein Relais spendiert.  

  Selbiges haust in einem ausgeräumten PC-Netzteilgehäuse.  

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Das runde Teil unten ist ein 15V/2A Ringkerntrafo. Über einen Brückengleichrichter und Elko entsteht so rund 22V Gleichspannung. Der kleine weiße Klotz unter dem Elko ist das 24V Relais.  

  Wo ich mich schon mal entschieden habe, dass der Aufbau ungefährlich sein soll und damit klar ist, dass diese Schaltung ernsthaft jahrelang montiert bleibt, habe ich sogar eine Sicherung mit Sicherungshalter spendiert und im Ernst die Kabel doppelt isoliert!  

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  Der Schaltplan sollte klar sein: Die Gleichspannung geht über den Schalter an das Relais.  

  Wenn man schon mal dabei ist: Es ist sogar Schrumpfschlauch über den Lötstellen!  

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  Zugeschraubt sieht das dann so aus:  

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  Weil's nett aussieht habe ich noch ein altes Voltmeter spendiert  

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Leider ist dem die Spule durchgebrannt. Also habe ich den Zeiger einfach in der Mitte fixiert. Das Ergebnis ist ja fast identisch und ich spare auch das Anschließen.  

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  In der Leuchtstofflampe ist so ein uralter Schnellstarter verbaut, welcher eine Sekunde Gleichstrom durch die Drossel jagt. Das brummt schön kräftig und dann geht auf einen Schlag das Licht an. Das ist genau der passende Sound für den Schalter!  

  Hier kann man sich das als Kurzfilm ansehen. Ordentlich laut drehen, damit man das Einschaltbrummen mitbekommt.
Video (445K)  

  Hach - es macht echt Spaß jetzt das Licht einzuschalten.  

 
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Lötplatz

 

  Direkt über dem Lötplatz habe ich eine weitere Lampe gehängt, die ein weitgehend schattenfreies Licht liefert.  

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Das ist nun echt nix besonderes, also beschreibe ich lieber meinen Lötkolbenhalter:
Mich hat schon oft das Kabel am Lötkolben gestört, weil es sich irgendwo verheddert hat. Bekanntermaßen neigen ja alle Kabel zu sowas.
Also kam die Lötstation eine Etage höher und der Lötkolben schwebt nun an Seilen aufgehängt in Griffweite  

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Hier ein paar Details. Der schwebende Kolben:  

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Die Umlenkrolle mit Stopper aus Fischertechnik:  

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Das Gegengewicht - über die Anzahl der M12 Muttern an das Lötkolbengewicht anpassbar:  

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  Wie es aussieht wenn man das Teil benutzt sieht man hier: Video(534K)  

 
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