Solarstrom


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Ausgangssituation

 

  Draußen ist herrliches Wetter, die Sonne scheint auf die Wiese hinter der Firma...  

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Manchmal scheint sie auch auf Schafe, welche diese Wiese mal ordentlich abmähen und sich für nix anderes als Gras interessieren.  

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Ich dagegen mache mir natürlich nix aus Gras. Normalerweise habe ich da ganz andere Interessen, denn die Sonne scheint ja auch auf die Solaranlage auf dem Dach.  

  Das Display am Wechselrichter zeigt  

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Das sind etwa 1800W. Ganz nette Leistung um damit Unfug zu treiben!  

 
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Das Experiment

 

  Eine Solarzelle ist im Prinzip eine Stromquelle. Man darf also einen Kurzschluss damit machen!  

  Jetzt holen wir die Sonne ins Haus. Flugs ein paar Strippen mit Steckern versehen und anstelle des Wechselrichters angeschlossen. Dann einen Kurzschluss gemacht und die Drähte langsam auseinandergezogen - schon hat man einen tollen Lichtbogen.  

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Der beim auseinanderziehen irgendwann so hoch steigt, das er abreißt  

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Und da es allerbester Gleichstrom ist, ist der Lichtbogen relativ geräuschlos. Hier einige Videos von der Aktion:
Video (Solarlichtbogen waagerecht)
Video (Solarlichtbogen senkrecht)
Video (Zeitlupe durch Schweißschirm)
Man, da muss die arme Kamera aber ganz schön was wegstecken! Ich muss der wohl bei Gelegenheit mal 'ne Sonnenbrille verpassen...  

 
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Schutzgas hilft!

Unter Schutzgas kann man einen Lichtbogen viiiel länger ziehen. Besonders geeignet ist  

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Gut, wenn man weiß, wo so 'ne Buddel rumsteht.  

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Als Brennkammer hatten wir nix besseres zur Hand als eine Kunststoff-Wasserflasche. Tja, Opfer müssen gebracht werden.  

  In den Flaschenboden kam ein Drahtende und der Füllschlauch - einfach mit Tesakrepp provisorisch abgedichtet. Durch den Flaschenhals kam eine Elektrode aus Kupferrohr und Messing.  

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Nun wieder den Wechselrichter vom Netz genommen und die Brennkammer angeschlossen  

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Gleich berühren sich die Drähte.  

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  Jetzt geht's los!  

  Das kann man in Fotos nur unzureichend wiedergeben. Also seht euch das Video (Flaschenlichtbogen) an. Das Ergebnis hätte man sich eigentlich denken können:  

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Da Argon schwerer als Luft ist, könnte man das Experiment auch in einer Wanne voll mit Argon wiederholen. Der Lichtbogen währe wahrscheinlich gigantisch - die Gasrechnung natürlich auch...
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WARNUNG:
Diese Versuche sollte wirklich nur jemand nachmachen, der sich mit solchen Anlagen und den Gefahren auskennt. Sollten an der Anlage mehrere Wechselrichter zusammengeschaltet sein, kann es zu extrem unliebsamen Überraschungen kommen, bei denen Teile des Kabels einfach verdampfen. Es ist eine gute Idee, dann nicht in der Nähe zu sein. Und es ist wirklich schlecht für die Augen, sich so etwas live ansehen zu müssen...
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